[ki:]®Echo

You Are Viewing

A Blog Post

Psychopharmaka-Anwendung bei jungen Menschen steigt

Schenkt man den Statistiken Glauben, sind wir immer mehr auf dem Weg, zu einer entnervten Gesellschaft zu werden, die der Psychopharmaka-Verbrauch – vor allem in den jüngeren Altersgruppen – ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen. So ist nach einer Erhebung der Techniker Krankenkassen zwischen 2006 und 2010 die Verschreibungsquote von Antidepressiva um 55 Prozent gestiegen. Erhielten Studenten im Alter zwischen 20 und 35 Jahren 2006 noch durchschnittlich 8,7 Tagesdosen als Verschreibung, waren es 2010 bereits 13,5. Gleichaltrigen, die bereits arbeiten, benötigten 2010 im Schnitt 9,9 Tagesdosen, was eine Erhöhung um 39 Prozent bedeutet. Studenten scheinen etwas schneller zu genesen als Arbeitende im gleichen Alter – bei Hochschülern liegt die Verordnungsdauer bei 65 Tagen, bei Arbeitenden bei 72 Tagen. Einhergehend mit dieser Entwicklung steigt auch die Zahl der psychischen Diagnosen. Jedem fünften Studenten und jungen Erwerbstätigen wird mindestens einmal pro Jahr eine solche Diagnose gestellt.

Immmer mehr Studenten nehmen Psychopharmaka, WiWo 29.11.12

[Quelle/Source (Link): think.work.different — Das Weblog für authentisches und integrales Business]