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Wie Sie der Arbeitssucht vorbeugen

Laut Wikipedia bezeichnet Arbeitssucht oder Workaholism

das Krankheitsbild eines arbeitssüchtigen Menschen oder eine arbeitssüchtige Person selbst. Arbeitssucht ist eine stoffungebundene Sucht, bei der eine zwanghafte Haltung zu Leistung und Arbeit entwickelt wird. Für einen Arbeitssüchtigen haben Familie und soziale Kontakte kaum mehr Bedeutung, er lebt für seine Arbeit. Bei der Arbeit steht zumeist Qualität und Quantität nicht jedoch die Bedeutung der zu erledigenden Arbeit im Vordergrund.

Eine Verharmlosung der Arbeitssucht ist nicht angebracht, denn wie jede Sucht hat auch Workaholism erhebliche Beeinträchtigungen der Lebensqualität, insbesondere im soziale Umfeld zur Folge.

Unter “Arbeitssucht Test – Sind Sie ein Workaholic?” finden Sie im Internet einen kurzen Test, mit dem Sie einschätzen können, ob Sie eventuell gefährdet sind. Normalerweise stehe ich solchen Fragebögen kritisch gegenüber, aber die Autorin heißt Doris Wolf. Das beruhigt mich wieder.

Es gibt sogar eine Vereinigung der “Anonymen Arbeitssüchtigen”. Sie sehen, mit dem Problem ist nicht zu spaßen.

Damit Sie gar nicht erst in die Falle der Arbeitssucht hineintappen, hier einige Tipps zur Vorbeugung von Tammy Strobel: 11 Creative Ways to Avoid Becoming a Workaholic. Sie lauten:

  1. Setzen Sie klare Grenzen
    Hier geht es um die Vermeidung der schleichenden “Entgrenzung”, wie das so schön neudeutsch heißt. Versuchen Sie, die verschiedenen Lebensbereiche klar voneinander abzugrenzen.
  2. Sorgen Sie für ausreichend Schlaf
  3. Gehen Sie offline
  4. Verbringen Sie Zeit in der Natur
    Gestern erst wieder gemacht. Am Bodensee. Sehr zu empfehlen. Man merkt förmlich, wie die Batterien wieder aufgeladen werden.
  5. Reservieren Sie Zeit für Freunde, Familie und Ihren Lebenspartner
    …und für sich selbst. Nicht vergessen!
  6. Essen Sie “echte” Lebensmittel
    Ich kenne das. Gerade unterwegs ist die Versuchung sehr groß, schnell in einer Imbissbude eine Currywurst herunter zu würgen. Gesund ist das nicht, auch wenn es schmeckt.
    Entschleunigen Sie Ihre Mahlzeiten und essen Sie bewusst und achtsam.
  7. Suchen Sie sich ein Steckenpferd
    Mit einem geeigneten Zeitvertreib, das zu Ihnen passt, kommen Sie dem Flow-Zustand wahrscheinlich nahe.
  8. Hören Sie auf Ihren Körper
  9. Hinterfragen Sie immer wieder Ihre Ziele und den Zweck Ihres Lebens
    Sind die Ziele, die Sie haben, wirklich Ihre Ziele. Oder wollten andere Ihr nur Bestes? Finden Sie selbst heraus, was gut für Sie ist.
  10. Kultivieren Sie gesunde Angewohnheiten und halten Sie sie bei
  11. Reichen Sie Anderen mit einer ausgewogenen Lebensbalance Ihre Hand
    Wenn Ihr Leben aus dem Gleichgewicht ist, suchen Sie Hilfe. Vielleicht in einer Selbsthilfegruppe oder sogar in einer Therapie. Die kennen sich mit so etwas aus.

Ich weiß, ich wiederhole mich. Meine Empfehlung ist MBSR oder “Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion”. Wirkt geradezu als Impfstoff.

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[Quelle/Source (Link): ToolBlog]