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Social Media im Hochschulmarketing

Mittels Facebook kann man mit weniger Klicks feststellen, wie viele Studenten einer jeweiligen Hochschule ein Facebook-Profil besitzen. Für diese selektierte Zielgruppe eine Anzeige zu schalten ist ebenfalls keine Kunst. Fraglich aber auch das Ergebnis. Sinnvoller ist da schon die Mitarbeit bzw. das Marketing in Gruppen jeweiliger Hochschulen, die man in verschiedenen Netzwerken findet. Bestenfalls in internen, hochschuleigenen Netzwerken.

Besinnt man sich jedoch auf die alte, bewährte Methode des Scoutings und überträgt diese auf die digitale Kommunikation, öffnen sich weitere und vor allem effektivere Möglichkeiten. Damals wie heute arbeiten Unternehmen mit Dozenten zusammen, um interessante Kandidaten schon früh in den Studiengängen anzusprechen. Die Lehrkörper besitzen nun mal einen höheren Vertrauensbonus als ein Unternehmen und natürlich kennen sie die Leistungen oder Potential der Studenten eher, als dies eine auswärtige Personalabteilung könnte.

Eine Studie aus den USA zeigt nun, dass die dortigen Hochschullehrer verstärkt auf soziale Medien setzen, um mit Ihren Studenten zu kommunizieren bzw. Lehrstoff zur Verfügung zu stellen. Das ermöglicht natürlich auch weitere Wege im Hochschulmarketing auf dem Empfehlungsweg. Und wie wir alle wissen, ist das Empfehlungsmarketing das wirksamste Mittel.

Fast 2/3 aller Fakultäten nutzen Social Media im Unterricht und 30 Prozent posten via Social Media eigenen Content für Studenten, damit diese sich auch außerhalb der Vorlesungen informieren können. Über 40 Prozent der Befragten gaben an, dass deren Studenten sogar Social Media nutzen müssen, da dies ein Bestandteil des Unterrichtsmaterials darstellt. Videopostings sind dabei die erste Wahl, wobei diese dann online diskutiert und kommentiert werden. Das bietet enormes Potential, da interessante Vorlesungen zu bestimmten Themen, zeitlich relativ unbegrenzt zur Verfügung stehen und Diskussionen länger aktiv sein dürften.

Wie Hochschullehrer Social Media nutzen

Facebook, Twitter und YouTube sind dabei die bekanntesten Dienste. Persönlich nutzen die Lehrkörper allerdings neben Facebook,  Blogs und LinkedIn.

Als Arbeitgeber sollte man sich Gedanken dazu machen, wie man Dozenten als Empfehlungsmarketer einbindet. Wer das Budget und den Mut hat, der sollte sich mal Gedanken machen, ob man einer Hochschule nicht anbietet, die Produktion von Vorlesungsvideos zu übernehmen. Im Gegenzug vielleicht einen entsprechenden Werbeplatz in den Videos einfordern. Das könnte dann zum Beispiel ein Imagevideo als Sequenz am Anfang des Filmes sein. Nur mal so, als Gedanke…

 

[Quelle/Source (Link): Social Media im Hochschulmarketing]

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