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Positiv Denken kann nach hinten losgehen

Eine Studie des University College London zeigt die Zweischneidigkeit einer optimistischen Lebenshaltung auf. Die Forscher fanden nämlich heraus, dass Menschen, die mit einem positiven Blick durchs Leben, dazu neigen, negative Informationen auszublenden. Bei der Untersuchung mussten die Probanden zu 80 möglichen negativen Lebensereignissen angeben, wie wahrscheinlich sie es erachten, im Laufe ihres Lebens davon betroffen zu sein. Anschließend legten die Forscher ihnen die entsprechenden statistischen Wahrscheinlichkeiten zu den Ereignissen vor. War die Selbsteinschätzung der optimistischen Probanden vor der Faktenrunde negativer ausgefallen als es die Zahlen nahe legten, passten die Versuchsteilnehmer ihre neuen Einschätzungen den günstigeren statistischen Daten an. Verhieß die Statistik jedoch eine negativere Perspektive, klammerten die Optimisten diese aus und blieben bei ihrer alten, günstigeren Einschätzung. Auch wenn Optimismus sich günstig auf Stress sowie die körperliche und geistige Gesundheit auswirkt, warnten die Forscher davor, dass die Ausblendung negativer Informationen sich auch ins Gegenteil verkehren könne, wenn darunter der Realitätssinn leide.

Dem positiven Denken auf der Spur, wissenschaft.de 10.10.11

[Quelle/Source (Link): Positiv Denken kann nach hinten losgehen]

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