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Werte und Unwerte sind gleichermaßen wichtig

Eine Studie der Kühne Logistics University in Hamburg geht der Frage nach, welche Wirkungen Werte und Unwerte im Unternehmen haben und wie sie sich auf die Akzeptanz von Führungskräften auswirken. Die Betrachtung von Unwerten bleibt in der Forschung meist außen vor, so dass die gewonnenen Erkenntnisse sehr aufschlussreich sind. Unwerte und Werte bedingen einander nicht, sondern können ganz unterschiedliche Aspekte betreffen. So kann ein Manager von seinen Untergebenen Entscheidungsstärke fordern, aber auch Wert darauf legen, dass dabei kein Konkurrenzdruck ausgeübt werde. Beispiel für einen Unwert ist auch das Google-Statement: "Don't be evil!" – es verpflichtet die Mitarbeiter des Konzerns nicht zum Gutmenschen-Tum, setzt aber klar einen moralischen Impuls. Die Akzeptanz von Führungskräften ist laut Studie dann am größten, wenn nicht nur deren Werte, sondern auch ihre Ablehnung von Unwerten in großen Teilen mit denen der Mitarbeiter übereinstimmen.

Nicht nur Werte, auch Unwerte der Chefs zählen, FTD 25.8.11

[Quelle/Source (Link): Werte und Unwerte sind gleichermaßen wichtig]

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