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Spitzenpositionen verursachen Stress

Amerikanische Forscher haben die Schattenseiten von Spitzenpositionen untersucht und bei der Beobachtung von Pavianmännchen festgestellt, dass die Alpha-Männchen deutlich mehr Stresshormone produzieren als andere hochrangige Gruppenmitglieder. Die Forscher sehen Parallelen zwischen der Affengesellschaft und den Sozialstrukturen des Menschen, denn auch hier sei der soziale Status mit Gesundheitsaspekten verknüpft. Zwar haben Alpha-Tiere durch ihre exponierte Position viele Vorteile, verschleißen sich aber auch dabei, diese Position zu behalten und zu verteidigen. Bei den rangnächsten Pavianen ist dies nicht der Fall – sie genießen viele Vorteile der Alpha-Tiere, müssen aber weniger kämpfen. Die Analogien zum Menschen leiten die Wissenschaftler daraus ab, dass Paviane dem Menschen verwandt sind und eine komplexe Sozialstruktur entwickelt haben. Ein Blick auf die Arbeitswelt legt die Übertragbarkeit der Erkenntnisse aus der Tierwelt auf den Menschen nahe. Betrachtet man beispielsweise die immer kürzer werdende Verweildauer von CEOs in ihren Positionen, wird deutlich, dass die Alpha-Tiere in der Chefetage ähnlich wie die Paviane eigentlich in einem permanenten Kampf agieren.

Der Preis der Macht, wissenschaft.de 15.7.11

[Quelle/Source (Link): Spitzenpositionen verursachen Stress]

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