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Generation Y krempelt Führungsverständnis um

Herrschaftswissen, Kontrolle, Machtspiele – wenn es nach der Generation Y geht, den zwischen 1980 und 1995 Geborenen, sollten Perspektiven wie diese zu Auslaufmodellen werden. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Automobilbauers Audi unter seinen Beschäftigten dieser Altersgruppe. “Die jungen Menschen suchen Herausforderungen, ein Job muss für sie spannend und abwechslungsreich sein. Sie wollen auch Verantwortung übernehmen, aber stärker für Inhalte und Sachthemen. Führungsverantwortung oder ein Aufstieg in der Hierarchie sind für sie nicht mehr so erstrebenswert wie für die Generationen vor ihr”, so Audi-Personalvorstand Thomas Sigi. Der Personaler erkennt bei den jungen Arbeitnehmern ein “stärker inhaltliches Verständnis von Führung”: “Wer bei einem Thema am besten Bescheid weiß, darf bestimmen.” Inspiriert durch die Generation Y rechnet Sigi damit, dass Aspekte wie offenes Wissensmanagement, flache Organisation, gelebte Work-Life-Balance, eine gute Fehlerkultur, hierarchielose Kommunikation und Vertrauen künftig in Unternehmen deutlich mehr Bedeutung gewinnen werden.

“Die Generation Y ändert die Unternehmen”, Spiegel online 9.8.12

[Quelle/Source (Link): think.work.different — Das Weblog für authentisches und integrales Business]