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Immer mehr atypische Beschäftigungsverhältnisse

Frauen sowie junge oder gering qualifizierte Arbeitnehmer haben es immer schwerer, unbefristete Vollzeitstellen zu finden, so das Ergebnis einer Untersuchung des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, die die Entwicklung der so genannten atypischen Beschäftigung in 20 europäischen Ländern im Zeitraum von 1996 bis 2009 analysiert. So stieg der Anteil der Frauen, die in Teilzeit arbeiten, in diesem Zeitraum von 19 auf 29 Prozent. Von den unter 30-jährigen Arbeitnehmer haben heute nur noch 24 Prozent einen unbefristeten Vollzeitjob, während es Mitte der 1990er Jahre noch 35 Prozent waren.

Bei den gering Qualifizierten sank die Zahl derer, die sich über ein Normalarbeitsverhältnis freuen können, von 24 auf 16 Prozent. Gestiegen ist hingegen die Beschäftigung in der Altersgruppe über 50 Jahre. Während hier 1996 die Hälfte der Menschen nicht erwerbstätig war, trifft dies heute nur noch auf jeden Dritten zu.

Berufseinsteiger haben immer seltener einen sicheren Job, SZ 7.8.12

[Quelle/Source (Link): think.work.different — Das Weblog für authentisches und integrales Business]