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Studie & Tagung des DIW zu Einkommensverhältnissen von Männern & Frauen: Frauen verdienen weniger!

Eine Studie, u.a. von DIW-Forschungsdirektorin Dr. Elke Holst, hat die Einkommensverhältnisse von Männern und Frauen beleuchtet und dabei speziell auch die Situation von Migrant/Innen untersucht. Spannende Ergebnisse.

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Zur Studie

Die Studie “Gender and Remittances: Evidence from Germany” wurde von Elke Holst, Forschungsdirektorin für Gender Studies am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin, Andrea Schäfer und Mechthild Schrootenv veröffentlicht. Im Abstract heißt es:

This study focuses on gender-specific determinants of remittances in Germany. The conceptual approach considers gender roles and naturalization to be crucial in the immigrant’s decision to remit. For the empirical investigation, the authors use data from the German Socio-Economic Panel (SOEP) study for the years 2001–6. The findings show, first, that individual income differences in the country of residence cannot sufficiently explain why foreign national women remit less than men in absolute terms. Second, men who are naturalized citizens remit far less than men who are foreign nationals. Thus, in the group of naturalized German citizens, gender differences in the amount of remittances disappear. This can be explained by the fact that acquisition of citizenship makes family reunification in Germany more likely. Third, network structures in the country of origin might help to explain differences between men and women and between foreign nationals and naturalized citizens in the amount remitted.

Tagung zum Thema Gender Studies

Wer sich mit dem Thema Gender Studies näher beschäftigen möchtem, bekommt Am 9. Oktober 2012 hierzu Gelegenheit. Dann wird am DIW Berlin in  Kooperation mit der Friedrich Ebert Stiftung eine Tagung stattfinden zum Thema: „Institutionelle Rahmenbedingungen und Geschlechterverhältnisse: Auswirkungen auf die Lebensrealität von Frauen und Männern”.

Die Veranstaltung wird ganztätig stattfinden. Die Keynotes werden in englischer Sprache gehalten, sonstige Programmpunkte sind in deutscher Sprache. Professor Dr. Julie Nelson spricht als Keynote die über die Bedeutung der Gender Studies für die Wirtschaftswissenschaften sprechen.

Zum Programm

Zudem wird zwei Sessions geben: Eine Session zum Thema Rahmenbedingungen und ihre genderspezifischen Auswirkungen auf das Arbeitsangebot, die Rente und die Familienbildung. Die zweite Session thematisiert Positionierung und Verdienste von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt – zum Teil im internationalen Vergleich.

Am Ende der Veranstaltung steht eine Podiumsdiskussion, die sich mit gender Perspektiven befasst und damit in die Zukunft blickt. Der Impulsvortrag hierzu zeigt Gender Dimensionen der neuen EU Politik auf.

Eingeladene ReferentInnen (in der Reihenfolge ihres voraussichtlichen Auftretens)

  • Prof. Julie Nelson, Ph.D., University of Massachusetts Boston/USA
  • Dr. Katharina Wrohlich, DIW Berlin
  • Dr. Christian Schmitt, Universität Rostock und DIW Berlin
  • Dr. Anika Rasner, DIW Berlin
  • Prof. Nina Smith, Aarhus University/Denmark
  • Dr. Ingrid Tucci, DIW Berlin
  • Johanna Storck, DIW Berlin, MA
  • Prof. Dr. Claudia Gather, HWR Berlin
  • Prof.Dr. Christiane Funken, TU Berlin
  • Dr. Elisabeth Klatzer, Wirtschaftsuniversität Wien
  • …und weitere Podiumsgäste, Moderation: Dr. Claudia Neusuess.

[Quelle/Source (Link): Berufebilder by Simone Janson]