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Polyphasischer Schlaf (Uberman)

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Wie viel Schlaf brauchen wir wirklich? Eine klare  Antwort darauf ist gar nicht so leicht zu finden. Die meisten Menschen würden aber wahrscheinlich zustimmen, dass zwei Stunden definitiv zu wenig sind.

Was aber, wenn es eine Möglichkeit gäbe, mehr Erholung aus weniger Schlaf herauszuholen? Der so genannte Da Vinci-Schlaf scheint genau eine solche Möglichkeit darzustellen.

Gerüchtweise hat Leonardo Da Vinci längere Zeit sein Schlafbedürfnis auf weniger als zwei Stunden am Tag reduziert. Das soll er geschafft haben, indem er alle 4 h einem Nickerchen von 15-20 min eingelegt hat.

Ob Da Vinci wirklich auf diese Weise geschlafen hat, wird wohl auf Dauer ungeklärt bleiben. Viel spannender ist aber ohnehin die Frage, ob er so geschlafen haben könnte!

Der Da Vinci-Schlaf gehört zur Gattung des polyphasischen Schlafs. Polyphasisch zu schlafen bedeutet einfach, seinen Schlaf nicht in einem Stück, sondern in mehreren kleinen Blöcken zu bekommen.

Bekanntheit hat diese Form zu schlafen durch einen Beitrag einer amerikanischen Bloggerin mit dem Pseudonym PureDoxyk erlangt. Sie hat auch den ebenfalls weit verbreiteten Begriff Uberman geprägt.

Abgesehen von einer Studie des italienischen Forschers Claudio Stampi ist polyphasischer Schlaf wissenschaftlich bisher allerdings wenig untersucht. Seine Ergebnisse weisen jedoch durchaus darauf hin, dass es möglich ist. Unterstützt wird diese These durch eine Vielzahl von Menschen, die sich im Selbstversuch an das Thema herangewagt haben und von Erfolgen berichten.

Deshalb werden wir (Alex, Yella, Joachim) wie in folgendem Video angekündigt, Anfang Juli den Selbstversuch wagen und herausfinden, ob polyphasischer Schlaf für uns praktikabel ist.

Eines der bekanntesten Beispiele ist wohl der amerikanische Blogger Steve Pavlina. Für fünfeinhalb Monate hat Steve polyphasisch geschlafen und dabei außerordentlich positive Erfahrungen gemacht.

Er berichtet zum Beispiel von gesteigerter Wachheit und Klarheit im Vergleich monophasischem Schlaf. Außerdem schreibt er über interessante Phänomene, wie intensiveren Träumen und einer größeren Häufigkeit von Klarträumen.

Ebenso interessant scheint mir die subjektive Veränderung der Zeitwahrnehmung, die er erfahren hat. So berichtet er, dass der Begriff ‘Tag’ während dieser Zeit weitestgehend seine Bedeutung für ihn verloren hat.

Aber auch während des Schlafes traten interessante Zeitdehnungseffekte ein. Viele Nickerchen schienen für ihn eher Stunden zu dauern, als die tatsächlichen 20 min.

Allein die Tatsache, dass wir durchschnittlich ein Drittel unseres Lebens verschlafen, lässt es sinnvoll erscheinen ein wenig Zeit aufzuwenden sich mit dem Thema Schlaf auseinanderzusetzen.

Mehr über die Einzelheiten und Besonderheiten des Experiments folgt.

[Quelle/Source (Link): Lösungslabor]