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Strategie und Soft Skills sind gefragt

Je komplexer die Welt, umso größer die Herausforderungen im Beratungsmarkt, möchte man meinen. Die Wirtschaftswoche hat einen umfangreichen Artikel der Entwicklung gewidmet, dass immer mehr Führungskräfte nicht nur strategische Beratung suchen, sondern auch typische Coaching-Leistungen im Bereich der Soft Skills nachfragen. Wo den klassischen Unternehmensberater nur allzu oft nachgesagt wird, dass ihnen bisweilen das zwischenmenschliche Know-how abgehe, sind Coaches meist allein auf Aspekte der Persönlichkeitsentwicklung fokussiert und haben kein unternehmerisches Wissen. Doch die Komplexität der Führungsaufgaben lässt immer mehr Chefs nach einer Beratung in beiden Bereichen suchen. Ein bisschen Strategie-Sparring mit dem Berater, der auch noch bei der Entwicklung der für die Umsetzung notwendigen Soft Skills hilft – das könnte schon bald für viele Chefs zum neuen Anforderungsprofil an Berater werden. Gegenwärtig sind solche Berater mit Doppelrolle am Markt allerdings noch Mangelware. Die Diagnose der Wirtschaftswoche legt nahe, dass vor allem zwei Personengruppe die Lücke am besten füllen könnten: Klassische Managementberater, die über eine zusätzliche Coaching-Ausbildung verfügen, oder ehemalige Executives, die eine entsprechende Ausbildung draufsetzen, um beratend tätig zu werden. Eine unternehmerische Weiterbildung von Coaches erachtet das Wirtschaftsmagazin hingegen als weniger zielführend, schlicht weil komplexes Businesswissen sich am besten in der Praxis lernen lässt.

Wie Berater und Coaches sich ähnlicher werden, WiWo 10.5.12

[Quelle/Source (Link): think.work.different — Das Weblog für authentisches und integrales Business]