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Wie der Bund sich für Medienkompetenzförderung engagiert

Im November 2010 startete das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den „Dialog Internet“.  Unter anderem sollen Kinder- und Jugendschutzeinrichtungen, Medienpädagogen, Wissenschaftler sowie Vertreter der Internetwirtschaft und der Netzgemeinde über eine Verbesserung des Jugendmedienschutzes beraten. Ein Zwischenergebnis ist die geplante Einrichtung eines Internet-Kinderschutzzentrums, in dem staatliche Stellen, Unternehmen der Internetwirtschaft und Initiativen für Prävention und Opferschutz zusammenarbeiten sollen, um effektiv gegen Gefahren im Internet vorzugehen. Der „Dialog Internet“ ist jedoch nur eine Maßnahme des Familienministeriums im Bereich Jugendmedienschutz und Medienkompetenzförderung. Das Ministerium fördert darüber hinaus neun Online-Projekte und Institutionen. Schon seit acht Jahren ist das Kinderportal Blinde Kuh dabei. Hier finden Kinder zahlreiche bildungsrelevante Informationen aus der Tierwelt, der Astronomie und zahlreichen weiteren Themenfeldern. Wie das Institut iconkids & youth im Auftrag der privaten Kindersuchmaschine FragFinn in einer Umfrage ermittelte, ist
blinde-kuh.de
bei Kindern und Müttern die bekannteste Kindersuchmaschine Deutschlands. Im Rahmen der Initiative „Ein Netz für Kinder“ werden mit jährlich anderthalb Millionen Euro diverse Kinderportale gefördert. Darunter Kulturtipps für Kinder wie Weimarpedia-kids.de oder ein Portal mit kindgeeigneten Informationen rund um Deutschland auf Calli-clever.de.Neben den Internetangeboten für Kinder fördert das BMFSFJ auch Angebote mit denen Eltern aufgeklärt werden und ihnen Hilfestellung für das gemeinsame Surfen mit den Kindern gegeben werden. Unter
schau-hin.info
können Eltern zahlreiche praxistaugliche Tipps zu den Medien Fernsehen, Computerspiele, Internet und Mobilfunk herunterladen.  Die wissenschaftliche Forschung unterstützt das Familienministerium mit der Förderung des Instituts für Medienpädagogik in Forschung und Praxis JFF. Das Institut veröffentlichte in dieser Woche die  Teilstudie “Wo der Spaß aufhört … Jugendliche und ihre Perspektive auf Konflikte in Sozialen Netzwerkdiensten”. Mit der Studie wird das Handeln von Jugendlichen in zwischenmenschlichen Konflikten in Sozialen Netzwerkdiensten untersucht und darauf aufbauend Ansatzpunkte für die pädagogische Arbeit identifiziert.

[Quelle/Source (Link): Online-Magazin DIGITAL LERNEN]