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Karriere macht sich nicht von selbst

Eine Studie der Unternehmensberatung Accenture zum Thema Chancengleichheit unter 100 männlichen und 100 weiblichen Angestellten mittelgroßer und großer Unternehmen zeigt: Mit der Gleichberechtigung im Business hapert es noch, aber viele Frauen erkennen auch ihre Bringschuld nicht, wenn sie Karriere machen möchten. Jeder vierte befragte Mann ist der Ansicht, dass Frauen und Männer am Arbeitsplatz bereits gleich seien, jeder zweite meint, man sei kurz davor, diese Gleichheit zu erreichen. Die Perspektive der Frauen, vor allem der Mütter zeigt sich etwas anders. 45 Prozent der berufstätigen Mütter finden, ihr beruflicher Aufstieg habe durch Eltern- und Erziehungszeit gelitten. Bei den Vätern machen nur 22 Prozent diese Erfahrung. 45 Prozent aller Firmen bieten ihren Mitarbeiterinnen Weiterbildungen, Seminare und Lernangebote, um beruflich voranzukommen. Nur jede vierte Firma wird allerdings auch aktiv bei Fragen der besseren Vereinbarkeit von Job und Familie. Die Studie merkt jedoch auch an, dass viele Frauen nicht nachhaltig genug an ihrem Aufstieg arbeiten. 55 Prozent der befragten Frauen meinen zwar, sie managen ihre Karriere aktiv, aber nur jede Fünfte spricht auch drei Mal oder häufiger pro Jahr mit dem Chef über konkrete Entwicklungsmöglichkeiten. Das aktive Einbringen der eigenen Wünsche ist jedoch ein Schlüssel zum Erfolg: 71 Prozent der Frauen, die sich aktiv für die eigene Beförderung einsetzten, bekamen sie auch.

Ungläubige Männer, passive Frauen, FTD 27.3.12

[Quelle/Source (Link): think.work.different — Das Weblog für authentisches und integrales Business]