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Zeit für Revolution

Die Financial Times Deutschland stellt in einem Beitrag die wichtigsten Ideen des Management-Vordenkers Gary Hamel vor und zeigt, wie veränderungsresistent die Führungswelt im Prinzip seit Jahrzehnten ist. Hamel lehrt an der London Business School und gehört zu den Visionären, die über viele Jahre die Reibungsstellen im Business as usual herausarbeiten und neue Paradigmen entwickeln. Zu Hamels wichtigsten Gedankengängen gehört die Absage an alte Hierarchien in Unternehmen. Für den Management-Theoretiker ist offensichtlich, dass die Gestaltungskraft verstärkt von unten nach oben fließen muss. Die Flexibilisierung der Arbeitswelt, verbunden mit dem digitalen Wandel und damit neuen Informationsflüssen, mache es notwendig, Mitarbeiter künftig wirklich einzubeziehen – wobei die Betonung auf “wirklich” liegt. Hamel will Bestehendes nicht abschaffen, deshalb lautet seine Devise, die von ihm propagierten neuen Formen der Flexibilität mit den Notwendigkeiten einer Struktur zu verbinden, also die bisherige Basis des Managements konsequent evolutionär weiterzuentwickeln.

Management-Theorien an der Schwelle zur Revolution, FTD 19.3.12

[Quelle/Source (Link): think.work.different — Das Weblog für authentisches und integrales Business]