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Was macht ein Coach im Netz? – Interview mit Henri Apell

Künftig möchte ich von Zeit zu Zeit spannende Selbstständige und Unternehmer in diesem Blog vorstellen. Den Anfang macht Henri Apell, der als „Coach im Netz“ den Brückenschlag zwischen zwei doch recht unterschiedlichen Disziplinen schafft.

Herr Apell, Coach und Internet – das ist ja keine allzu häufige Kombination. Wie sind Sie dazu gekommen? Und wie sieht das in der Praxis aus? Was genau bieten Sie in diesem Zusammenhang an?

Ich begann meine Selbstständigkeit mit klassischen Coachings, Kommunikations- und Bewerbungstrainings. Jedoch merkte ich schnell, dass ich mein Marketing verstärken musste. Da ich keine Lust auf Kaltakquise und das Verschicken von Flyern hatte, beschäftigte ich mich mit Onlinemarketing und Social Media. Da es zu dieser Zeit noch recht wenig Material für Coaches und Trainer gab und ich mir alles mühsam zusammentragen musste, entschied ich mich, ein Blog zu starten. Da ich dies gleich am Anfang professionell betreiben wollte, entschied ich mich für WordPress und ein eigenes Theme, das mir ein professioneller Mediendesigner gestaltet hat.

Mittlerweile ist mein Blog in der Coachingszene gut bekannt. Über mein Blog komme ich zu meinen Kunden, die vornehmlich Coaches oder Trainer im „Anfangsstadium“ ihrer Selbstständigkeit stehen. Ich berate sie in allen Fragen des Onlinemarketings und zu Social Media.

Ferner nutze ich mein Blog auch, um bestimmte Angebote von Coaches oder Trainer bekannter zu machen. Dazu kann ich Interviews oder Artikel darüber anbieten.

Sie haben einen guten Überblick über den Coaching-Markt. Wie nehmen Sie das Verhältnis von Coaches zum Internet wahr?

Ich sehe da ein großes Bemühen. Vielen ist klar, dass sie im Internet präsent sein müssen, um an Kunden und Aufträge zu kommen. Was jedoch viele noch nicht so ganz verstanden haben ist, dass dies nur über Kontinuität geschehen kann. Es genügt nicht, einen Twitteraccount einzurichten und dann ab und zu mal einen Tweet abzusetzen. Viele sind auf fast allen Social-Media-Plattformen, nutzen jedoch keines so richtig.

Es besteht da viel Beratungsbedarf, weil noch vieles im Unklaren ist. Man kann sich im Internet leicht als Experte auf seinem Gebiet präsentieren, indem man Infos über sein Fachgebiet preisgibt, sei es durch Interviews, Slideshows, Präsentationen oder eben eine Blog.

Wie können Coaches das Internet besser nutzen?

Ich sage da immer, lieber wenig nutzen und das wenige dann richtig. Natürlich spielt es eine Rolle, wer meine Zielgruppe ist und wo die sich im Internet aufhält. Wollen die mehr über einen Newsletter informiert werden, twittern die auch oder sind sie bei Facebook aktiv? All das muss ich berücksichtigen.

Und noch ein heißer Tipp: Am Besten regelmäßig mein Blog lesen.

Wie nutzen Sie selbst das Netz für Ihr eigenes Marketing?

Sehr intensiv: Dreh- und Angelpunkt ist mein Blog, um den herum sich alles dreht. Ich veröffentlich nahezu täglich einen Artikel und dieser erscheint dann automatisch auf Facebook und dann auf Twitter. Wenn man es richtig anstellt, kann man viele Aktivitäten automatisieren, ohne dass dies groß auffällt. Daneben stehe ich in engem Kontakt mit sehr aktiven Bloggern, SEOs und Internetmarketern. Da ergeben sich immer wieder interessante Kooperationsmöglichkeiten.

Wie viel Zeit verbringen Sie pro Woche durchschnittlich im Netz?

Das kann ich so gar nicht messen. Mal ist es mehr mal weniger. Das hängt auch immer von meinen Coaching-Aktivitäten und sonstigen Trainings ab. Aber zwei bis drei Stunden pro Tag sind das schon. Mal mehr und mal weniger (nun gut, meistens mehr).

Und was tun Sie in Ihrer Freizeit?

Ich lese viel, reise sehr gerne und besuche Galerien. Auch regelmäßige Weiterbildungen sind für mich Freizeitvergnügen.

Und durch meinen siebenjährigen Sohn komme ich sowieso ständig mit neuen Wissensgebieten in Kontakt, sei es die Bundesliga oder der Tyrannosaurus Rex.

 

Hier noch einmal der Link zum Blog von Herrn Apell.

 

Alle 10 bis 14 Tage neu: Mein Business Transformation Letter.

[Quelle/Source (Link): Das Business Transformation Blog von Monika Birkner]