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Europas größte Bildungsmesse didacta setzt einen Schwerpunkt auf digitales Lernen

Am Dienstag öffnet mit der didacta Europas größte Bildungsmesse ihre Pforten. Mehr als 700 Aussteller und über 1.000 Vorträge erwarten das Fachpublikum. Neben den Informationsangeboten zu Kita, Schule, Hochschule und Ausbildung haben die Veranstalter die Sonderthemen „eLearning“ und „Sicherheit an Schulen“ gesetzt.  Allein 140 Aussteller sind in Halle 23 zu finden, in der über neue  Entwicklungen und Produkte aus dem Bereich „Digitale Medien in Bildungseinrichtungen“ informiert wird. Auch DIGITAL LERNEN wird in Halle 23, Stand B09 vertreten sein und freut sich auf Ihren Besuch.
Mit besonderer Spannung wird die Vorstellung des sogenannten „Digitalen Schulbuchs“ erwartet. 27 der im Verband der Bildungsmedien organisierten Schulbuchverlage wollen auf der didacta einen neuen gemeinsamen Standard vorstellen, mit dem Schulbuchinhalte künftig digitalisiert und zur Verfügung gestellt werden können. Die Schulbuchverlage würden damit auch einen Kontrapunkt zu Apple setzen, das vor wenigen Wochen mit seinem iBook einen eigenen Standard der Digitalisierung von Schulbüchern vorgestellt hat. Die durch iBook erstellten Schulbücher müssen jedoch aus dem iBook-Store heruntergeladen werden, womit Apple an jedem verkauften Buch mitverdient und die Bücher nur auf Apple-Geräten zu öffnen sind.
Voraussetzung für die Nutzung digitaler Bildungsinhalte ist die Ausstattung der Schulen mit modernen Endgeräten wie Computern, Laptops, interaktiven Tafeln und Tablets ausgestattet werden. Dies wird nicht ohne zusätzliche finanzielle Mittel von Bund und Ländern gehen.
Der Präsident des Didacta Verbandes Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis forderte im Vorfeld der Messe gestern Bund und Länder auf, bis zum Jahr 2015 das beschlossene Ziel, sieben Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in die Bildung investieren zu wollen, einzuhalten. „Laut dem Bildungsfinanzbericht 2011 gab Deutschland für den international vergleichbaren Teil des Bildungsbudgets nur einen Anteil von 4,8 Prozent des BIP aus. Damit liegen wir bei den Ausgaben für Kindertagesstätten, Schulen, Hochschulen und die Berufsbildung nicht nur unter dem Sieben-Prozent-Ziel, sondern auch deutlich unter dem OECD-Durchschnitt von 5,9 Prozent“, so Fthenakis.

[Quelle/Source (Link): www.digitallernen.de: Neuste Beiträge]

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