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Wider die Gehirnwäsche in den Wirtschaftswissenschaften

In einem Meinungsartikel der VDI Nachrichten beklagt die Wirtschaftswissenschaftlerin Silja Graupe die “Realitätsferne, geistige Verarmung und das Ausblenden alternativer Denkansätze” in den ökonomischen Studiengängen. Die gegenwärtige Krise sei auch eine des ökonomischen Denkens, das sich durch eine gewisse “geistige Sturheit” und einen einseitigen Bezug auf Neoklassik hervortue. Graupe bemängelt eine “Monokultur des Denkens”, da Theoriegeschichte, Methodenlehre und Einführungen in alternative Sichtweisen an den Hochschulen zu kurz kämen und Studierende damit unterschwellig dazu verleitet würden, “wie berechenbare Rädchen im Wirtschaftsgetriebe” zu agieren. “Denken in seiner Vielfalt und Beweglichkeit zu lehren, zur kritischen Reflexion der eigenen Menschen- und Weltbilder sowie zur Verantwortung für das eigene Handeln zu befähigen, das galt einst als Bildungsideal”, mahnt Graupe.

Monokultur des Denkens hemmt den Fortschritt, VDI Nachrichten 13.1.12

[Quelle/Source (Link): think.work.different — Das Weblog für authentisches und integrales Business]

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