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Gewerkschaft fordert aktiven Schutz vor Stress

Die IG Metall hat bei der Vorstellung ihres Jahrbuchs “Gute Arbeit” konkrete Forderungen erhoben, wie Arbeitnehmer besser vor Stress geschützt werden könnten. So fordert die Gewerkschaft, Taktzeiten in der Produktion am Band, die kürzer als 90 Sekunden ausfallen, als gesundheitsschädlich zu deklarieren. Für das Projektmanagement in Unternehmen wird vorgeschlagen, Regeln wie eine Begrenzung der Anzahl parallel laufender Projekte für Arbeitnehmer einzuführen und den Betriebsräten Einfluss auf Projektlaufzeiten zu gewähren. Wie enorm die Folgen von Stress sind, zeigt die Statistik. Fast 40 Prozent aller Frührentner scheiden aufgrund psychischer Erkrankungen aus dem Erwerbsleben aus. Das Statistische Bundesamt schätzt, dass die Behandlung solcher Erkrankungen pro Jahr rund 27 Milliarden Euro kostet.

Mehr Muße für Arbeiter, taz 24.1.12

[Quelle/Source (Link): think.work.different — Das Weblog für authentisches und integrales Business]

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