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Die Welt der eigenen Gefühle entdecken

Gefühle

Gefühle gehören zu uns und unserem Leben. Im Alltag neigen wir allerdings dazu, unsere Gefühle zu unterdrücken und zu verheimlichen. Selbst im Privatleben erlauben wir uns oft nicht, Gefühle auszuleben. Die meisten haben damit schlechte Erfahrungen gemacht – wir wurden z.B. als Kinder geschimpft und gemaßregelt, haben vielleicht andere durch Gefühlsausbrüche verletzt oder erlebten Gefühle vor allem als schmerzhaft. Und so tragen viele Menschen Masken, hinter denen Emotionen und Empfindungen jeder Art gut verborgen werden.

Wenn wir unsere Gefühle ständig unterdrücken, schneiden wir uns von einem ganz wesentlichen Teil von uns selbst ab. So sinnvoll es oft ist, die eigenen Gefühle kontrollieren zu können, so wichtig ist es auch, sich hin und wieder auf die Entdeckungsreise zu ihnen zu machen.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie genau das tun können.

Keine Angst vor Gefühlen!

Gefühle machen vielen Menschen Angst. Gefühlsausbrüche anderer sind den meisten von uns unangenehm und auch wir selbst tun alles dafür, uns selbst in dieser Hinsicht keine Blöße zu geben.

Wenn wir Gefühle zeigen, fürchten wir vielleicht, dass andere uns für

  • schwach,
  • unkontrolliert,
  • überzogen,
  • hysterisch
  • oder ähnliches halten.

Außerdem können Gefühle vollkommen überwältigend sein – und so haben viele Angst, dass einiges in unserem Leben aus den Fugen geraten könnte, wenn wir unsere Gefühle einmal zulassen.

Wichtig ist, sich klarzumachen, dass es zwischen den Extremen

  • “Keine Gefühle zeigen” auf der einen Seite und
  • dem “sich unkontrolliert in Gefühle hineinzusteigern” auf der anderen

viele Spielarten gibt.

Es besteht durchaus die Möglichkeit, sich seinen Gefühlen in kleinen Schritten und auf eine “gesunde” Art zu nähern und sie konstruktiv auszudrücken. Sie selbst können die Intensität beeinflussen.

Gefühlvoll leben

Gefühle dauerhaft zu unterdrücken führt dazu, dass wir auch das Leben nicht in seiner Intensität auskosten können. Wer sich von Schmerz und Trauer abschneidet, blockiert damit auch schöne Gefühle wie Freude oder Liebe. So verständlich die Sehnsucht danach ist, nur angenehme Empfindungen zu haben, so unerreichbar ist dieser Wunsch. Zum Leben gehört ganz einfach die gesamte Gefühlsfarb-Palette dazu, denn erst durch sie wird unser Leben bunt.

Hinzu kommt die Tatsache, dass sich Gefühle in der Regel schlicht nicht dauerhaft unterdrücken lassen. So sehr wir sie auch verdrängen möchten, sie sind dennoch da. Sie wirken dann in tieferen Schichten. Von dort aus können sie hin und wieder unerwartet hervorbrechen, sie können sich verhärten und manchmal machen sie auch krank.

Die Energie der Gefühle nutzen

Gefühle haben viel Energie – positive oder negative. Diese Energie konstruktiv auszuleben, tut gut – und wir können lernen, diese Energie für uns zu nutzen.

Begeben Sie sich deshalb ruhig einmal mutig auf eine Entdeckungsreise zu Ihren Gefühlen. Es gibt viel zu entdecken!

Sie müssen dabei auch gar nicht in jedes Gefühl in aller Tiefe einsteigen. Es reicht, wenn Sie mit Neugier und Offenheit schauen, was da so alles in Ihnen ist.

Dazu stellen wir Ihnen im Folgenden einige Übungen vor.

© Zeit zu leben

[Quelle/Source (Link): Zeit zu leben]

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